Landhotel Neugebauer - ReDesign 2007
 
 
 
deutsch   english


Wie alles begann…

Mitte des letzten Jahrhunderts sind die Neugebauers aus Schlesien ins Kärntnerland gezogen. »Mein Ururgroßvater Anton Neugebauer hat sich um die Stelle des Buchhalters beim Grafen Christallnig in Eberstein beworben und sie bekommen«, erzählt Gastwirt Walter Neugebauer. Aus der Ehe mit Wagnermeisterstochter Aloisia Jandl stammten die Söhne Adolf und Anton, die beide in Lölling landeten - Anton als Kaufmann, Adolf als Werksmeister der Alpine-Montan-Gesellschaft.

Nach der Stilllegung der Löllinger Eisenwerke im Jahre 1899 wurden alle Objekte zum Verkauf angeboten. Adolf - der erste - packte die Gelegenheit beim Schopf, kaufte am 31. Jänner 1900 die Schmiede und machte sich als Schmiede-, Schlosser- und Wagnermeister selbständig. Gleichzeitig öffnete er das der Schmiede angeschlossene Gasthaus.

In den 30er Jahren übernahm Adolf (II) den Betrieb. Von ihm hätte Adolf (III) erben sollen, doch machte der 2.Weltkrieg die Pläne zunichte - Adolf (III) fiel im Krieg und so wurde 1945 die Schmiede geschlossen.

Der Zweitgeborene Adalbert - gelernter Kaufmann und Vater des jetzigen Wirts - hat 1956 seine Theresia geheiratet und 1958 den Betrieb übernommen. Mitte der 60er Jahre hatte er die zündende Idee der Hendlstation. Seit den 70er Jahren gab es immer wieder Um- und Zubauten. So erstanden die Neugebauers 1976 das nachbarliche Kautschitz-Areal und machten daraus das jetzige Gästehaus.

Walter Neugebauer übernahm im Jahre 1982 und baute ein Jahr später sein eigenes E-Werk. 1988 ehelichte er die Grazerin Franziska Ferk. Die künftige Nachfolge ist mit den Töchtern Stefanie (* 1990) und Christina (* 1995) gesichert.

Text: Christian Lehner - Kärntner Woche (Auszug)

Familienfoto: Die Großeltern mit Kindern. Am Schoß: Adalbert Neugebauer.